ASGV Döhlau II – TuS 1902 Förbau I
Endstand: 0 : 1 (Halbzeitstand: 0 : 1)

Schiedsrichter: Ronald Schmidt (FC 1920 Neuenmarkt)

Zuschauer: 35

Tor:

13. Min. Merz 0-1

Spielbericht: Obwohl insgesamt mehr als fünfzehn Spieler aus dem Kader beider Mannschaften aus unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung standen, war es fast schon verwunderlich, dass die ASGV-Reserve überhaupt noch eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine stellen konnte. In einer eher ereignisarmen ersten Halbzeit gingen die Gäste in der Anfangsphase in Führung, als Merz einen schönen Angriff über die linke Seite aus kurzer Distanz nicht bedrängt von der Döhlauer Abwehr ins Netz schießen konnte. Gleich nach der Pause hatte der TuS gleich zweimal die große Chance zu erhöhen, doch Torwart Ehrhardt und die ASGV-Abwehr konnte die brenzlige Situation noch bereinigen. Wenige Minuten später verweigerte der in der zweiten Halbzeit phasenweise doch recht indisponierte Schiedsrichter dem ASGV einen glasklaren Strafstoß, als Routinier Christian Gross rüde zu Fall gebracht wurde. Auch den Gästen wurde in der 81. Minute ein ebenso klarer Elfmeter verwehrt, als ASGV-Keeper Ehrhardt den TuS-Angreifer Winkler als letzter Mann im Strafraum um senste. Der Unparteiische gab nur gelb und verlegte zur Verwunderung aller den Tatort auch noch außerhalb des Strafraums. Die Gastgeber bemühten sich bis zum Ablauf der langen Nachspielzeit um den verdienten Ausgleich, der aber trotz einiger kleinerer Chancen nicht mehr gelingen wollte. Für die Döhlauer „Notelf“ wäre gegen die insgesamt doch recht enttäuschenden Gäste zumindest ein Punkt verdient gewesen.

S. E.

ASGV Döhlau – SG Gattendorf

Endstand: 2 : 1 (Halbzeitstand: 0 : 1)

Schiedsrichter: Ercan Gündüz (BSC Kulmbach), verlor in der zweiten Halbzeit immer mehr den Faden

Zuschauer: 100

Tore:
25. Min. Hüseyin Bulat 0-1
61. Min. Schaefer 1-1
82. Min. Schröder 2-1

Spielbericht: Die mit einer absoluten „Notelf“ angetretenen Gastgeber kamen zu einem dem Spielverlauf nach nicht mehr erwarteten Heimsieg. Schon in den ersten zehn Minuten hätte Hüseyin Bulat die Gäste mit zwei Toren in Führung bringen können, jedoch parierte ASGV-Keeper Kilic zweimal glänzend. Die knappe Pausenführung der SG war dahingehend für Döhlau noch schmeichelhaft, da der ASGV in der gesamten ersten Halbzeit fast keine Offensivaktionen zu verzeichnen hatte. Nach der Pause kam Döhlau etwas besser ins Spiel. Dennoch fiel der Ausgleichstreffer aus Nichts, als Schaefer einen weiten Einwurf von Schröder mit der Fußspitze ins Netz verlängerte. Danach wurde die insgesamt äußerst schwache Kreisligapartie immer verbissener und härter geführt, woran der immer mehr abbauende und insgesamt wenig überzeugende Schiedsrichter auch seinen Anteil hatte. In der Schlussphase suchten beiden Mannschaften die Entscheidung. Den neben Meyer besten Döhlauer Florian Schröder war es vorbehalten, mit einer Bogenlampe aus gut zwanzig Metern den insgesamt glücklichen Döhlauer Siegtreffer zu erzielen. Beide Mannschaften müssen sich enorm steigern, um auch in den kommenden Wochen punkten zu können.

S. E.

ASGV Döhlau II – FC Wiesla Hof II
Endstand: 0 : 2 (Halbzeitstand: 0 : 1)

Schiedsrichter: Hüseyin Eren (SpVgg Bayern Hof), leitete das faire Spiel gut

Zuschauer: 45

Tore:

45. Min. Munzert 0-1
74. Min. Grzenia 0-2 (Foulelfmeter)

Spielbericht: Für die so erfolgreich in die Saison gestartete Heimelf setzte es die erste Niederlage. Die ASGV-Reserve musste dabei mit dem allerletzten Aufgebot antreten, da fast eine komplette Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung stand. Als Skale nach drei Minuten allein vor dem Gästetor auftauchte, ahnte noch niemand, dass dies die einzige klare Torchance im gesamten Spiel für die Gastgeber sein sollte. Der Nachbarverein aus Hof nutzte in der 45. Minute einen Freistoß zur Führung. Nach einem völlig unnötigen Foul an der Strafraumkante gab es zu Recht Elfmeter für die Gäste, den Grzenia sicher zum Endstand verwandelte. Beide Mannschaften zeigten den Zuschauern insgesamt ein Kreisklassenspiel auf unterirdischem Niveau, wobei der FC Wiesla II zumindest ab und zu auch einmal den Ball zum eigenen Mitspieler brachte.

S. E.

ASGV Döhlau II – VFC Kirchenlamitz II
Endstand: 3 : 0 (Halbzeitstand: 2 : 0)

Schiedsrichter: Udo Fritzsch (1. FC Trogen), leitete das sehr faire Spiel souverän

Zuschauer: 45

Tore:

19. Min. Börner 1-0
44. Min. Denndörfer 2-0
67. Min. Börner 3-0

Spielbericht: Mit einer tadellosen Mannschaftsleistung konnten die Gastgeber auch das zweite Saisonspiel in der Höhe verdient erfolgreich gestalten. Die ASGV-Reserve war spielerisch und läuferisch klar überlegen. Routinier Christian Gross, der aufgrund zahlreicher fehlender Stammkräfte aushalf, glänzte als Spielmacher und Ideengeber im Mittelfeld. Mit vielen guten Pässen in die Tiefe brachte er seine Mitspieler immer wieder in aussichtsreiche Position. Zudem stand die Döhlauer Abwehr sehr sicher, so dass Keeper Zahr kaum einmal ernsthaft eingreifen musste. Die Gäste aus dem Fichtelgebirge mühten sich nach Kräften, jedoch blieben ihre Angriffe weitestgehend harmlos. Nach einem herrlichen Konter, den Börner gekonnt abschloss, war die Partie spätestens nach dem 3-0 nach gut einer Stunde endgültig gelaufen.

S. E.

ASGV Döhlau – FC 1919 Wüstenselbitz

Endstand: 3 : 2 (Halbzeitstand: 1 : 1)

Schiedsrichter: Thomas Fiebig (SV Pechbrunn), leitete das faire Spiel tadellos

Zuschauer: 75

Tore:
24. Min. Geupel 1-0
26. Min. Walter 1-1
70. Min. Meyer 2-1 (Foulelfmeter im Nachschuss)
73. Min. Walter 2-2
82. Min. Wallner 3-2

Spielbericht: Nach vier herben Niederlagen in Folge besiegte der ASGV die Gäste aus dem Frankenwald etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 3-2. Bereits in der ersten Minute hatte Wallner die Führung auf dem Fuß, aber der sehr gute Gästekeeper Edelmann parierte. Kurz danach hatten die Gäste zwei gute Chancen, die ASGV-Keeper Zahr vereitelte. Nach einem Pass in die Tiefe blieb Geupel eiskalt und brachte Döhlau in Führung, die aber nur kurz anhielt, als Walter den Ball aus der Drehung nach einem Eckball ins Netz donnerte. Die erste Phase nach der Pause verlief ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten. Nach gut einer Stunde kam Döhlau stärker auf, während die Gäste jetzt doch merklich abbauten. Nachdem Wallner im Strafraum am Trikot gehalten wurde, zeigte der souveräne SR sofort auf den Elfmeterpunkt. Meyer verwandelte mit etwas Glück im Nachschuss zur erneuten Führung. Nach einer Standardsituation glich der FC durch ihren besten Akteur Walter, der völlig frei stand, per Kopf kurz darauf erneut aus. Die Gastgeber gaben sich mit dem Unentschieden diesmal jedoch nicht zufrieden und erhöhten nochmals die Schlagzahl. Nach einigen vergebenen Chancen schloss Wallner einen schönen Angriff über die rechte Seite aus kurzer Distanz zum Siegtreffer ab. Diesmal fanden die Gäste keine Antwort mehr, so dass die Punkte verdient in Döhlau blieben.

S. E.

ASGV Döhlau – ATSV Münchberg-Schlegel

Endstand: 0 : 4 (Halbzeitstand: 0 : 1)

Schiedsrichter: Ulrich Pochmann (1. FC Marktgraitz), leitete das sehr faire Spiel souverän

Zuschauer: 70

Tore:
43. Min. Frisch 0-1
56. Min. Strössner 0-2
77. Min. Claudio 0-3
84. Min. Claudio 0-4

Spielbericht: Mit einem verdienten, aber etwas zu hoch ausgefallenen Auswärtssieg untermauerten die Gäste ihre Anwartschaft zur Teilnahme an den Relegationsspielen zur Bezirksliga. Schon nach wenigen Sekunden hatten der ATSV die Riesenmöglichkeit zur Führung, als ein Gästespieler nach einem zu kurzen Rückpass alleine vor dem Döhlauer Torwart auftauchte. Münchberg spielte danach zwar optisch überlegen, hatte aber lange Zeit kaum Torabschlüsse zu verzeichnen. Beim ASGV ging über die gesamte Spieldauer nach vorne nur wenig zusammen. Lediglich bei einem Freistoß von Gabler aus großer Distanz in der 28. Minute und nach einer schönen Einzelleistung von Geupel in der 41. Minute kam das Gästetor kurz in Gefahr. Unmittelbar vor der Pause bezwang Frisch mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern um die Abwehrmauer herum den Döhlauer Aushilfstorhüter Carsten Krause, der insgesamt vier (!) nicht zur Verfügung stehende Keeper vertrat. Zehn Minuten nach der Pause war das Spiel bereits entschieden, als sich Strößner nach einem kapitalen Fehlpass von Atak im Spielaufbau am eigenen Strafraum für das Geschenk mit dem 0-2 bedankte. Danach verwaltete die ATSVler ohne großen Aufwand den Vorsprung und die Begegnung plätscherte recht ereignislos vor sich hin. Mit einem schönen Flachschuss ins kurze Eck, sowie einem weiteren direkt verwandelten Freistoß erhöhte der Brasilianer Claudio in der letzten Viertelstunde das Ergebnis zu Gunsten der Münchberger auf 0-4. Beim ASGV ist die Luft raus, es bleibt zu hoffen, dass man sich in den beiden letzten Saisonspielen nochmals anständig in die Sommerpause verabschiedet.

S. E.